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Tulum Guide – Instagram Hotspots, Hotels, Ausflüge und Restaurants

Für uns ging es dieses Jahr für zwei Wochen nach Mexico. Zwei Wochen Urlaub hatten wir noch nie, daher haben wir uns besonders auf diese Reise gefreut. Einfach mal komplett abschalten und das ganz weit weg.

Warum eigentlich Mexiko?

Die Entscheidung, wohin unsere Reise gehen soll haben wir relativ spontan getroffen. Wir hatten uns vorab in einem Reisebüro nach geeigneten Urlaubsorten informiert, die im April Wettertechnisch am besten sind. Mexiko war für mich immer eher uninteressant muss ich gestehen, da ich nur Cancun und Playa del Carmen als absoluten Party und Massentourismus Ort im Kopf hatte und das war überhaupt nicht das, was wir wollten.

Wir waren auf der Suche nach einem Urlaubsort, an dem man einen tollen Strand und das Meer zum erholen hat, aber auch viel Erleben kann. Wir gehören nämlich zu der Kategorie Mensch, der nach einem ganzen Tag am Strand relativ schnell langweilig wird.

Auf Instagram habe ich immer wieder Tulum als Reiseziel gesehen und mich daraufhin näher mit diesem Ort beschäftigt. Tolle Strände, blaues Meer, unfassbar tolle Locations und Designs – die Bilder haben mich einfach beeindruckt, muss ich zugeben.

Reisebüro oder im Internet buchen?

Mit der Vorstellung, den Urlaub in Tulum zu verbringen haben wir uns dann an ein Reisebüro gewendet, wo wir mehr oder weniger belächelt wurden.

“Was wollt ihr dort? Da ist doch nichts”
“Geht doch lieber nach Cancun, da ist viel mehr los”
“In Mexico muss man All Inclusive nehmen, draussen ist es viel zu gefährlich”
Diese Liste könnte ich jetzt stundenlang weiter führen…..

Ich war total enttäuscht und verwundert. Sahen die Bilder auf Instagram wirkliche einfach nur gut aus aber in Wirklichkeit ist da nicht viel los, oder ist das alles nur Ansichtssache?! Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass dieses Reisebüro sich nicht mit unseren Wünschen auseinander setzt, sondern ehr damit, wie es am meisten Geld verdienen kann.

Der Deutsche Urlauber

Uns wurden nur All Inclusive Resorts gezeigt, obwohl wir mehrmals betont hatten, wir möchten keine Verpflegung und wenn dann nur Frühstück, weil wir viel unternehmen möchten und das außerhalb des Hotels. Des weiteren hatten wir mehrmals gesagt, dass uns diese riesigen Resort mit Massentourismus nicht gefallen und wir kleinere Boutique Hotels mit coolen Designs bevorzugen würden. Auch das wurde überhaupt nicht ernst genommen.

“Der Deutsche Urlauber macht All Inclusive” wurde uns immer wieder gesagt. Ja – das ist ja wundervoll für den Deutschen Urlauber… aber WIR wollen das nicht. Wirklich Leute, ich habe mir mit diesem Reisebüro den Mund fusselig geredet.

Mein Fazit: Ein gutes und vertrauenswürdiges Reisebüro geht auf alle eure Wünsche ein und versucht euch den best möglichen Urlaub zu planen. Hört auf euer Bauchgefühl – Ich hatte von Anfang an das Gefühl, dass uns nicht zugehört wurde und dass nicht in unserem Interesse gehandelt wurde. Über eine bekannte haben wir dann einen Kontakt eines anderen Reisebüros bekommen. Dort wurde uns gesagt, dass Tulum ein wundervoller Urlaubsort sei und dass es sich lohnt, dort einige Tage zu verbringen.

Im ersten Reisebüro wurde uns ein Besuch der Insel Cozumel empfohlen. Im zweiten Reisebüro wurde uns davon jedoch ehr abgeraten, da es nicht wirklich schön und viel zu überfüllt sein soll. Das zweite Reisebüro war wirklich das komplette Gegenteil von dem, was wir im ersten Reisebüro erlebt haben. Hört also einfach auf euer Gefühl und lasst euch nichts aufschwatzen. Sucht nebenbei immer selber alle Preise im Internet heraus, die euch im Reisebüro angeboten werden und vergleicht es. Ein gutes Reisebüro wird euch genau das zu genau dem Preis liefern, den ihr euch vorgestellt habt.

Da für uns alles ein wenig knapp mit der Zeit wurde und wir Angst hatten, dass die Preise noch mehr steigen, haben wir alles zuhause dann im Internet gebucht.

Tipp: Unsere Hotels haben wir (wie immer) über Booking.com gebucht. Die Flüge vergleichen wir generell mit Google Flights oder SkyScanner und buchen diese dann entsprechend bei den Airlines. Das sind beides Suchmaschinen die wirklich immer die günstigsten Preise finden. Der große Vorteil ist, dass ihr dort sehen könnt, an welchen Tagen die Flüge am billigsten sind. Manchmal kann man wirklich viel Geld sparen, wenn man anstatt am Sonntag, erst am Montag oder Dienstag fliegt.

Unsere Hotels

Wir haben uns also für 4 Nächte Playa del Carmen entschieden und 10 Nächte Tulum. Auf Booking.com haben wir unendlich viele Hotels angeschaut und uns einfach für das entschieden, was unseren Kriterien am meisten entsprochen hat. Natürlich solltet ihr auch immer auf die Bewertungen achten.

In Playa del Carmen hatten wir das Magic Blue Boutique Hotel , welches uns einfach mit den Bilder überzeugt hatet. Dieses Hotel ist wirklich ein unglaublich süßes Hotel, MITTEN in Playa del Carmen. Ihr geht aus dem Hotel raus und seid mitten in der Stadt aber auch nur 3 min zu Fuß vom Strand entfern. Die Lage ist einfach perfekt und das Personal ist zuckersüß, wirklich. Playa del Carmen ist ein eher lauter, touristischer und voller Ort. Wenn man also von draussen in das Hotel reinkommt, ist man aufeinmal wie in einer anderen Welt. Alles ist total ruhig, überall sind Palmen, man hört total viele Vögel zwitschern – wie im Dschungel, einfach nur total schön. Für 4 Nächte inklusive Frühstück, was übrigens der Hammer war, haben wir 680€ (für 2 Personen) bezahlt.

In Tulum war uns sehr wichtig, dass wir ein Hotel mit einem Gym haben. Ansonsten hatten wir gar nicht viele Vorstellungen. Es musste für uns kein Hotel sein, dass direkt am Strand liegt – Was in Tulum auch fast unbezahlbar ist, nur mal so nebenbei. Wir haben uns also für das Central Park Resort & Spa Tulum entschieden. Das Gym ist einfach der Wahnsinn. Drei Stockwerke mit unendlich vielen Geräten, Boxsäcken und einer Kletterwand. Aber nicht nur das Gym hat uns gefallen, sondern allgemein fanden wir die Bilder des Hotels total ansprechend. Das Hotel ist relativ neu und befindet sich ca 8 km entfernt vom Strand in einem Neubaugebiet. Für uns war das nicht weiter schlimm, denn das Hotel hat Fahrräder, mit denen man zum Strand fahren kann. Für die etwas bequemeren Menschen kann man aber auch einfach mit dem Shuttle zum Strand fahren 🙂 In diesem Hotel haben wir keine Verpflegung gebucht, da jedes Zimmer eine kleine Küchenzeile hat und wir uns auch gerne mal selber Frühstück oder Abendbrot gemacht haben. Für 15€ p.P kann man aber auch Frühstück dazu buchen.

Mein Tipp: In diesem Hotel kann man Penthaus Zimmer buchen, die für 6 Personen geeignet sind. Diese Zimmer sind der Wahnsinn: Zweistöckig mit Riesen Dachterrasse und eigenem Pool sowie einem Grill auf der Terrasse. Solltet ihr also mit mehreren reisen lohnt sich das wirklich, wir hätten zu unserer Zeit nur 75€ p.P bezahlen müssen, wenn wir mit 6 Personen angereist wäre. Eine total geile Sache, wenn man mit Freunden oder der Familie reisen will.

Für unsere 10 Nächte haben wir 1090€ (für 2 Personen) bezahlt – ein absolut genialer Preis. Dieses Hotel ist wie gesagt noch relativ neu und liegt nicht direkt am Strand. Das Neubaugebiet in dem es sich befindet ist erst im Aufbau – daher können hier derzeit natürlich noch keine hohen Preise verlangt werden. Für alle die nicht unbedingt direkt am Strand wohnen müssen und gerne sportlich unterwegs sind, ist das Hotel wirklich meine absolute Empfehlung.

Kosten

Preise für beide Hotels insgesamt (2 Personen) : 1770€
Preise für Flüge (2 Personen): ca. 1600€
– Wir sind mit Lufthansa und Condor geflogen und es hat alles super geklappt
Kosten Insgesamt (2 Personen): 3370€

Hier kommen natürlich noch Verpflegungskosten hinzu, die bei jedem unterschiedlich ausfallen. Ich kann euch aber in jedem Fall sagen, dass die Preise für Essen und Trinken in Playa del Carmen generell günstiger sind, als die Preise in Tulum. Tulum Stadt und Tulum Beach unterscheiden sich preislich auch sehr. In Tulum Beach liegen die Preise für Essen und Trinken ungefähr bei den Preisen, die in Hamburg verlangt werden – also relativ hoch. In Tulum Stadt hingegen kann man sehr gut und günstig essen gehen. Man sollte wissen, dass Tulum (Beach) derzeit total im Trend liegt und das merken natürlich auch die Hotels,Restaurants und Geschäfte. Es ist wirklich alles relativ teuer dort und die Preise können nicht mit Mexico Stadt oder anderen Orten in Mexico verglichen werden

Flughafen Transfer

Da wir unsere Reise selber gebucht haben, mussten wir uns natürlich auch um einen Transfer vom Flughafen zum Hotel, von Hotel zu Hotel und natürlich von Hotel wieder zum Flughafen.

Wir haben unseren Transfer bei Urlaubstransfer.de gebucht. Warum? Ganz Ehrlich? Weil es eine deutsche Seite war und ich mir dachte, da kann nichts groß schief gehen und wenn doch, habe ich einen deutschen Ansprechpartner. Ja ja ich weiß, das ist ziemlich Deutsch von mir. 😉 Glücklicherweise ist alles super gelaufen und das gute an diesem Anbieter ist, wenn euer gebuchtes Hotel noch nicht bei denen Registriert ist, könnt ihr denen einfach eine Mail schreiben und die fügen das gewünschte Hotel hinzu. Jede Strecke hat ca. 45€ gekostet.

Für den Transfer zwischen unseren beiden Hotels (Playa del Carmen – Tulum) haben wir einfach unseren Taxi Fahrer des Vertrauens (Toni – ein Freund des Hotels) gebeten uns zu fahren (ca 50€).

Playa del Carmen

Wir haben in diesem Urlaub wirklich alles richtig gemacht – das kann man auch einfach mal so sagen 🙂 Wir sind so zufrieden mit allem gewesen, mit jeder kleinen Entscheidung die wir getroffen haben. Besonders froh waren wir, dass wir uns für “nur” 4 Tage in Playa del Carmen entschieden haben (obwohl uns im ersten Reisebüro zu mehr geraten wurde). Playa del Carmen ist wie bereits schon gesagt ein sehr touristischer Ort. Eine kleine Stadt mit vielen Läden die zum shoppen einladen die an einem Strand liegt, der schön ist, aber nicht so schön wie im Bilderbuch oder wie man sich ihn so vorstellt. Am ersten Tag waren wir sogar ein wenig überrumpelt von unseren Eindrücken, irgendwie hatten wir es SO voll gar nicht erwartet. Der Strand ist relativ schmal und wirkt auf den ersten Blick etwas “dreckig”. Überall stehen Menschen, die dir Touristen Touren und vieles mehr verkaufen wollen.

Am zweiten Tag haben wir uns dazu entschlossen, mit der orangenen Fähre ( ca 9€ p.P) auf die Insel Cozumel zu fahren. Diese Überfahrt dauert ca 20-30 Minuten. Auf Cozumel gibt es das zweit größte Corallen Riff der Welt, welches ein absoluter Traum für Taucher sein soll. Wir hatten uns jetzt nicht direkt vorgenommen, dort tauchen zu gehen. Vielmehr wollen wir einfach mal gucken wie es dort so ist. Um uns auf der Insel gut fortbewegtem zu können, haben wir uns Fahrräder gemietet, die der absolute Reinfall waren. Relativ teuer – sau unbequem und der Verkäufer war mir mehr als suspekt. Um das ganze abzukürzen: Die Insel ist Relativ groß, mit dem Fahrrad ist man hier also auch gerne mal etwas länger unterwegs um was sehen zu können – schlecht, wenn man nur einen Tag hat. Entsprechend haben wir also nicht viel gesehen und das was wir gesehen haben, war nicht wirklich beeindruckend. Der “schöne” Strand der uns empfohlen wurde war 5m lang und alles andere als schön. Ich will Cozumel damit ganz und gar nicht schlecht reden, nur für uns war es ehr ein Reinfall, da uns auf den seltsamen Fahrrädern schon noch einiger Zeit der Hintern weh tat und wir wieder die Fähre zurück genommen haben 🙂 Diesmal haben wir die gelbe Fähre (13€ p.P) genommen, die mega cool war, da man oben auf dem Dach im freien sitzen konnte und eine Liveband während der Überfahrt gespielt hat, die echt geil was. Das war wirklich das positive an diesem kleinen Ausflug. Im Nachhinein kann ich sagen, dass die einzige “nicht so gute” Entscheidung die wir in diesem urlaub getroffen haben die war, auf die Insel Cozumel zu fahren.

Am nächsten Tag waren wir dann am Strand und sind runter Richtung Akumal/Tulum gelaufen, denn dort wird der Strand etwas leerer und vor allem breiter. Dort findet ihr wirklich den Strand und das Meer so, wie ihr es euch vorgestellt habt. Weißer Sand, hellblaues Meer – wirklich traumhaft.

Ausflüge – Auto, Roller oder Fahrrad?

Eigentlich hatten wir uns vorgenommen, uns nur mit den Fahrrädern aus unserem Hotel fortzubewegen. Leider waren diese immer vergriffen, weshalb wir uns bei Ola Bike Tulum für 8 Tage eigene Fahrräder gemietet haben (8€ pro Tag), die echt total gut waren. Da wir jeden Tag 20 -30 km damit unterwegs waren war uns sehr wichtig, dass die Sättel bequem sind 🙂 Anfangs hatten wir überlegt, ob wir uns nicht lieber ein Auto oder einen Roller mieten sollten, da man so noch mehr Ausflüge hätte machen können, die sich weiter weg befinden. Das Autofahren in Mexiko ist allerdings nicht ganz ohne, finde ich. Die Straßen sind echt nicht die besten und die Polizei hält auch einfach mal gerne willkürlich irgendwelche Autos an, um so ein wenig Kohle zu verdienen. Besonders Nachts sollte man dort ein wenig vorsichtig sein wenn man mit dem Auto unterwegs ist. Wir haben uns also gegen ein Auto und auch gegen einen Roller entschieden, da man mit dem Fahrrad irgendwie “näher” am Geschehen ist und z.B. einfach mal schnell anhalten kann um Fotos zu machen o.Ä.

Wenn man in Mexico Urlaub macht, muss man sich natürlich auch eines der 7 Weltwunder angucken – Chichen Itza. Wir haben uns gegen eine Massen Tourismus Tour entschieden und uns einen Taxifahrer genommen, der mit uns den ganzen Tag herumgefahren ist und uns eine Sehenswürdigkeit nach der anderen gezeigt hat. Für den ganzen Tag haben wir 200€ bezahlt und es hat sich wirklich gelohnt. Der Taxifahrer (Toni) war super nett, hat uns total viel gezeigt und uns auch gesagt was man sich angucken sollte und was nicht. Wenn man überlegt, dass der Hinweg allein schon 2,5 Stunden gedauert hat, nur um zur ersten Sehenswürdigkeit zu kommen sind 200€ für den gesamten Tag wirklich ein Witz. ich frag mich wieviel man wohl in Deutschland für ein Taxi, dass einen den ganzen Tag rumkutschiert bezahlen würde ;)?!

1 Stop: Cóba Ruinenstätte – hier habt ihr die Möglichkeit, eine der Maya Ruinen zu bestiegen. Der Ausblick von dort ist einfach unglaublich. Tipp: Nehmt euch direkt am Anfang jemanden, der euch mit einem Fahrrad mit zwei sitzen vorne drauf dort hin fährt (ca 5€ für hin und zurück). Ansonsten ist man da gut ne halbe Stunde zu fuß unterwegs bevor man zum wirklich spannenden Teil der Ruinenstätte gelang.

2. Stop: Chichen Itza – eines der neuen sieben Weltwunder. Die bedeutendste Maya Ruinenstätte Mexikos. Wirklich total beeindruckend und sollte man sich unbedingt einmal angucken, wenn man in Mexiko ist. Tipp: Fahrt dort früh hin! Der Ort ist zur Mittagszeit nicht nur mega heiss und wenig schattig, sondern auch total überfüllt.

3. Stop: Cenote Ik Kil – Diese Cenote ist aufjedenfall einen Besuch wert. Man kann dort von einer kleinen Klippe ins Wasser springen. Auch hier mein Tipp: je früher desto besser! Die meisten Touristen besuchen diese Cenote nach dem Chichen Itza besuch und dann wird es wirklich voll. Wer schöne Fotos dort schiessen will, sollte also früh aufstehen. Übrigens: Eine Cenote ist ein Kalksteinloch, das durch den Einsturz einer Höhlendecke entstanden und mit Süßwasser gefüllt ist.

Von Tulum aus haben wir dann nochmal eine Centote besucht (Grand Cenote) die auch wirklich total schön ist. Dort kann man mit kleinen Schildkröten schwimmen/tauchen und das hellblaue und klare Wasser ist beeindruckend. Da die Cenote von unserem Hotel aus nur 6 km entfernt lag, sind wir mit unseren Fahrrädern dort hin geradelt.

Maya Ruinen Tulum: Auch in Tulum findet ihr wie überall in Mexiko Maya Ruinen. Diese haben wir uns natürlich auch angeschaut – wir hatten es zum Glück nicht weit. Von dort aus hat man auch einen richtig tollen Blick über den Strand und das Meer. Den Strand, der als “wunderschön” gelten soll finde ich allerdings etwas klein und viel zu überfüllt. Dennoch sind die Maya Ruinen in Tulum definitiv einen Besuch wert.

Es gibt noch viel viel mehr zu sehen, was wir in unseren 14 Tagen natürlich gar nicht alles schaffen konnten. Holbox wurde uns auch noch sehr ans Herz gelegt, da bin ich auch wirklich ein wenig traurig dass wir das leider nicht mehr geschafft haben, aber wir kommen sowieso nochmal wieder zurück :). Las Coloradas ist ein Strand an dem das Meer pink ist – der Wahnsinn, wirklich. Auch dieser Ort steht auf unserer Ausflugsliste für den nächsten Mexiko Urlaub.

Beachclubs und Restaurants

Playa del Carmen

In Playa del Carmen möchte ich euch gerne zwei Restaurants und einen Beachclub empfehlen, die wirklich total schön sind. Location sowie Essen&Trinken: 10 von 10 Punkten!!

Restaurants

Patio 8: Diese Location ist offen, keine Türen keine Fenster – bei dem Wetter in Mexiko ist das ja auch gar kein Problem. 🙂 Dort bekommt ihr traditionell Mexikanisches Essen, wahnsinnig gute Steaks, frische Salat und wirklich tolle Drinks. Das essen schmeckt nicht nur gut, sondern wird auch richtig hübsch angerichtet – perfekt für einen guten Instagram Shot 😉
Preise: normal

Sonora Grill Prime: Dieses Steakhouse ist der Wahnsinn, wirklich. Achtung: eher nichts für Vegetarier oder Veganer, denn hier wird das Fleisch vor der Bestellung direkt am Tisch präsentiert. Das ist wirklich ein wenig seltsam, sich vorher genau (roh) ansehen zu können, was man dann später auf (gegrillt) auf seinem Teller liegen hat, aber gut. Das selbe machen die übrigens auch mit der Nachspeise. Ich hatte um eine Dessertkarte geben – zurück gekommen ist der Kellner dann mit einem Tablett voller Torte, Eis und sonstigen Leckereien. Die Bilder sprechen für sich, mehr muss ich da glaube ich gar nicht zu sagen. Übrigens: Die Drinks in diesem Restaurant sind wirklich toll und werden mit einem kleinen Cocktailwagen direkt an eurem Tisch zubereitet.
Preise: etwas höher ( Preise wie in Hamburg)

Beachclubs

Thompson Beach House: Ein richtig schöner Beachclub (und natürlich auch Hotel) direkt am Strand von Playa del Carmen. Dort sind wir nach einem ultra langen Spaziergang am Strand gelandet weil wir wirklich total Hunger und Durst hatten :). Wir haben dort also erstmal etwas gegessen und getrunken und uns danach entschieden, den Rest des Tages dort auf einer Liege zu verbringen. In diesem Beachclub gab es keinen Mindestverzehr (wie in den meisten anderen Beachclubs). Wir haben lediglich umgerechnet 12€ pro Person pro Liege bezahlt, was dort wirklich super günstig ist. Dafür konnte man selbstverständlich den Pool sowie den gesamten Beachclub nutzen.

Tulum

In Tulum haben wir uns relativ oft selbst verpflegt, da wir eine kleine Küchenzeile in unserem Hotelzimmer hatten. Dennoch möchte ich euch ein paar Restaurants und Beachclubs empfehlen, die wirklich toll sind.

Restaurants

Burrito Amor: Wie das oben schon erwähnte Patio ist auch dieses Restaurant offen – keine Türen keine Fenster und liegt direkt an der Straße. Als wir in Tulum angekommen sind ist uns die coole Location des Restaurant direkt aufgefallen. Dort gibt es wahnsinnig gutes Frühstück und Burritos in vielen Variationen und das von morgens bis abends. Die Preise im Burrito Amor sind sehr günstig, da das Restaurant in der Stadt liegt und nicht in Tulum Beach.

Rosa Negra: Hier bekommt ihr gutes Latein Amerikanisches Essen und das vom Feinsten. Entsprechend sind die Preise hier etwas höher als in manch anderen Restaurants. Ich kann euch aber versprechen, das ein Dinner in diesem Restaurant nicht einfach nur ein Dinner ist. Die Drinks werden super speziell zubereitet und an den Tisch gebracht und machen euren Abend wirklich zu einem kleinen Erlebnis. Wir waren sowohl vom Essen und Trinken als auch von den Kellnern mehr als nur begeistert.

Origami Tulum: Kein Restaurant aber die beste Eisdiele in Tulum. Hier ist das Eis mit 5€ für 2 Kugeln zwar echt nicht billig, dafür aber einfach nur lecker. Probiert`s aus 😉

Beachclubs

Die meiste Zeit haben wir in Tulum in Beachclubs gegessen, da man dort einfach direkt am Strand liegen kann. Tulum Beach ist eine unendlich lange Straße mit unendlichen vielen Beachclubs. Ich kann euch wirklich nur ein paar vorstellen, die wir getestet und für sehr gut empfunden haben. Auf meiner “to visit” Liste stand eigentlich noch der Beachclub”Nomade”, leider ist dieser unendlich teuer und aufgrund ziemlich vieler schlechter Bewertungen haben wir es dann doch lieber gelassen, diesen Beachclub selber zu testen.

In Tulum Beach wirkt es auf den ersten Eindruck so, als würde man nur an den Strand gelangen, wenn man in ein Hotel oder in einen Beachclub geht. Genau genommen ist das irgendwie auch so, denn es gibt nicht wirklich einen öffentlichen Zugang zum Strand, jedenfalls nicht auf der “rechten” Seite. Wir sind also jeden Tag mit dem Rad zum Strand gefahren, haben unsere Räder entsprechend an den Beachclubs abgestellt und sind dann an die Bar. Dort haben wir meist einfach nur einen Drink genommen und sind dann an den Strand gegangen. Ihr könnt natürlich auch einfach so da durch gehen, ohne etwas zu trinken. Nach 10 km Radfahren bei 30 Grad ist so ein kaltes Getränkt aber mal ganz schön 😉
ALSO: Ihr müsst nicht IN einen Beachclub gehen, um am Strand sein zu können – ihr müsst nur DURCH einen gehen. 🙂

Ziggy`s: Ein richtig cooler und entspannter Beachchlub mit tollen liegen. Der Strand hier ist besonders sauber und von den Algen (die es in Mexiko derzeit reichlich gibt) so gut wie befreit. Gutes Wlan gibts hier übrigens auch überall umsonst. In diesem Beachclub hat man einen Mindestverzehr von umgerechnet knapp 45€, was sich meiner Meinung nach wirklich nur lohnt wenn ihr dort den ganzen Tag verbringt und dann auch direkt Mittag oder zu Abend essen wollt. 🙂

Taboo: Mein absoluter Lieblings Beachclub – Essen & Trinken sind hier wirklich der Wahnsinn. Auch hier lasse ich einfach mal wieder die Bilder für sich sprechen. 🙂 In diesem Beachchlub hat man einen Mindestverzehr von 900 mexikanischen Pesos (ca 45€ p.P) plus 300 Pesos ( ca 15€ p.P) für die Liege. Hier wird mal also etwas mehr Geld los, dafür bekommt man hier aber auch einen wirklich tollen Service, einen wunderschönen Beachclub mit Pool direkt am Strand und gutes essen. Wenn ihr Glück habt, kommt hier auch ein paar mal am Tag ein kleiner süßer Esel vorbei 🙂

Instagram Hotspots Tulum

Pablo Escobar Mansion (Casa Malca): Auf diesen/s Ort/Hotel habe ich mich zugegeben am meisten gefreut. Die Bilder auf Instagram dazu sahen super vielversprechend aus und ich kann euch sagen, dass es das auch ist. Die ehemalige Pablo Escobar Villa wird heute als Hotel genutzt und ist wirklich beeindruckend. Ihr könnt vorne an der Straße am Empfang einfach sagen, dass ihr euch gerne umschauen möchtet in der Villa, das ist gar kein Problem. Gegenüber der großen Schaukel befindet sich ein kleiner Treppenturm, den ihr definitiv hinaufsteigen solltet – ich verspreche euch den wundervollsten Blick über ganz Tulum.

Jungle Gym Tulum: Für alle Fitness Freaks ein absolutes MUSS. Das Jungle Gym ist ein kleines Fitnessstudio direkt am Strand. Alle Hanteln, Bänke und Maschinen sind aus Steinen, Holzstämmen und Seilen zusammengebaut. Ein Tagesticket kostet umgerechnet ca. 22€.

Follow That Dream Strassenschild: Tulum ist überall mit kleinen spirituellen Straßenschildern versehen, man muss nur drauf achten, so kann man sie wirklich an jeder Ecke finden. Das “berühmteste” Follow That Dream Instagram Straßenschild findet ihr direkt in Tulum Beach bei Lolita Lolita Tulum.

Die Grand Cenote würde ich auch zu einem Instagram Hotspot zählen, dort lassen sich durch das hellblaue und klare Wasser wirklich tolle Bilder machen und mit ganz viel Glück, habt ihr vielleicht auch noch eine kleine Schildkröte mit drauf.

IK LAB : Ein richtig beeindruckendes Kunsthaus. Dort könnt ihr ganz bequem ohne Eintritt vorbeischauen und euch inspirieren lassen. Fotos sind selbstverständlich erlaubt und sogar erwünscht, so wie eigentlich überall in Tulum.

Um ehrlich zu sein: In Tulum ist wirklich ALLES “Instagrammable” !! Ich habe wirklich sehr selten einen Ort gesehen, der so viel Stil, so viel Design und so viel Inspirationen bietet wie Tulum. Jedes Restaurant , jedes Geschäft ist auf seine eigene Art total eigen und stylisch. Hier könnt ihr wirklich an jeder Ecke tolle Fotos schiessen.

Mein Fazit

Es war wirklich der tollste Urlaub den ich bis heute machen durfte. Nicht nur 14 Tage waren für mich besonders, sondern viel mehr all die Dinge die wir dort erleben durften. Wir haben in doch relativ kurzer Zeit so viel gesehen und erlebt dass uns die Zeit viel länger vorgekommen ist. Mexiko hat viel mehr zu bieten als ich mir hätte jemals vorstellen können.

Playa del Carmen war für unseren Geschmack etwas zu voll, zu touristisch. Tulum hingegen war zwar voll, aber nicht ganz so touristisch. Na klar – vor 5 Jahren war Tulum noch weniger voll und noch weniger Touristisch, aber so ist das nun mal mit allen Orten, die viel zu bieten haben. Dennoch hatten wir in Tulum nicht das Gefühl von Massentourismus. Außerdem hat Tulum viel mehr Natur und viel mehr Dschungel zu bieten. Tulum wirkt auf mich ein wenig alternativ, so in etwa wie di Schanze in Hamburg (falls ihr die kennt 🙂 ).

Uns ist außerdem noch aufgefallen, dass alle Menschen in Mexiko mit denen wir Kontakt hatten, seien es Mitarbeiter eines Hotels/Restaurants, Taxifahrer oder andere Menschen, total nett, hilfsbereit und fröhlich sind. Wir hatten nicht einmal ein unangenehmes oder unsicheres Gefühl. Viele Reisebüros raten von Reisen nach Mexiko ab, da es nicht richtig sicher dort sein soll – Das ist für mich wirklich totaler Quatsch. Ich kann euch guten Gewissens sagen, dass dort alles sicher ist.

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