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So bearbeite ich meine Instagram Fotos – Die besten Apps

Dieser Blogbeitrag beinhaltet unbezahlte Werbung.

In letzter Zeit bekomme ich so viele Nachrichten, ob ich nicht mal zeigen könnte wie ich neuerdings meine Bilder auf Instagram bearbeite. Da das ganze wirklich etwas komplex ist und ich natürlich gerne ausführlich drauf eingehen möchte, habe ich beschlossen diesen Blogbeitrag zu verfassen und hoffe, euch damit weiterhelfen zu können. 🙂

Die Art, meine Fotos auf Instagram zu bearbeiten ändert sich eigentlich relativ oft muss ich sagen – derzeit liebe ich warme Filter mit relativ viel Kontrast. Davor waren es total kühle Filter und je heller desto besser. Ich bin also jetzt schon gespannt, welche Art Bildbearbeitung mir in ein paar Monaten gefällt.

Die Apps

Für das Bearbeiten meiner Bilder benutze ich diese 4 Apps.

  • Lightroom CC
  • Snapseed
  • VSCO
  • Facetune

VSCO habe ich früher für jedes Bild verwendet, da diese App richtig schöne Filter hat, die man gar nicht mehr groß anpassen muss. Jetzt nutze ich allerdings meist die App Lightroom, da ich dort meine eigenen Filter erstellen kann und einfach auf jedes Bild anwenden kann, ohne jedesmal neue Einstellungen zu machen. Aber dazu später mehr 🙂

Step 1:

Als erstes nutze ich für meine Bildbearbeitung die App Snapseed, um das Bild, welches durch das künstliche Licht meist einen unschönen Gelbstich hat, etwas kühler zu machen. Ich weiß, klingt total seltsam da meine Bilder ja immer so „warm“ sind am Ende, aber die Bilder werden dadurch einfach klarer.

Links das unbearbeitete Bild. Rechts seht ihr den Bereich „Tools“ der App Snapseed. Ich gehe jetzt immer auf den Bereich „Weißabgleich“ und probiere mit der Pipette so lange auf dem Bild herum, bis es für mich passt. Dann einfach mit dem Haken bestätigen und Bild als „Kopie“ speichern.

Step 2:

Weiter gehts in der Lightroom – dort könnt ihr entweder schon vorgefertigte Filter/Presets (Vorgabe) nehmen und beliebig verändern, oder ihr nutzt einfach nur die Einstellungen und bastelt euch was eigenes. In diesem Fall habe ich keine Voreinstellungen genutzt sondern gehe jetzt in die Einstellungen rein.

Als erstes gehe ich in die Einstellung „Details“ und erhöhe die Schärfe, die Details und die Rauschreduzierung. Die Rauschreduzierung finde ich soooo gut, die lässt das ganze Bild etwas weicher aussehen, was mit momentan total gut gefällt.

Rechts seht ihr jetzt das Bild mit der erhöhten Rauschreduzierung – das Bild wirkt jetzt nicht mehr so „Krisselig“ 🙂 Dann gehe ich in den Bereich „Farbe“ und stelle die Regler der Temperatur, Tönung und Dynamik weiter nach rechts. Den Regler Sättigung stelle ich ein wenig nach links. Das ist natürlich immer Belichtungssache und daher bei jedem Bild wirklich unterschiedlich. Ihr müsst einfach eine wenig herum probieren und es dann so einstellen, wie es euch am besten gefällt.

Um einzelne Farben, wie zum Beispiel meinen grünen Gummibaum hervorzuheben, könnt ihr in die Einstellung „MIX“ gehen und die Sättigung der gewählten Fabre (in diesem Fall Grün) erhöhen. Mit dem kleinen Kreis und den vier Pünktchen könnt ihr einen bestimmten Bereich eures Bildes (beispielsweise die Hautfarbe) gezielt auswählen und bearbeiten. Hört sich etwas komplex an, ist im Grunde aber mega easy. Auf YouTube gibts so viele gute Tutorials zu Lighroom Cc, die solltet ihr euch unbedingt mal angucken.

Jetzt wähle ich den Bereich „Licht“ in den Einstellungen aus. Auch hier ist die Einstellung wirklich von Bild zu Bild unterschiedlich, man muss da einfach ein wenig rum probieren. Zum Schluss gehe ich dann in den Bereich „Effekte“ und erhöhe etwas die Körnung, um dem Bild mehr Leben zu geben.

Bildbearbeitung mit Lightroom Cc Filter

Es gibt für Lightroom sogenannte Presets, die ihr euch kaufen oder selbst erstellen könnt. Für Diejenigen unter uns, die generell gerne Bilder bearbeiten, Stunden damit verbringen können und sich gut auskennen lohnen sich diese Presets nicht wirklich, die könnt ihr euch dann bestimmt genauso gut selbst zusammen basteln.

Ich habe mir damals das Preset von Carmushka gekauft und daran so viel rumgebastelt, dass ich mir für jedes Licht/Sezenario einen eigenen Filter zusammengebastelt habe. Ihr könnt diese Vorgefertigten Filter über ein Bild legen und danach jede Einstellung nach eurem Belieben ändern – so entstehen neue Filter, die ihr dann abspeichern könnt.

Deswegen kann ich euch hierzu auch keine genaue Anleitung geben, da ich diese Filter einfach nur noch über mein Bild legen muss, eventuell ein paar Anpassungen mache und That`s it!!

Es lohnt sich also, sich einmal ein gutes Preset (4 Filter reichen völlig) zuzulegen und daraus seine eigenen abzuleiten. Aber wie gesagt, wer davon richtig Ahnung hat und Zeit investiert, wird das locker auch ohne hinbekommen 🙂

Step 1:

Links seht ihr jetzt das völlig unbearbeitete Bild – Rechts das Bild mit meinem Filter 1A 🙂 und das war’s dann auch schon. Bild speichern und DENNOCH in der App Snapseed öffnen.

Step 2: Meine Goldene Regel

Ich liebe es, die fertigen Bilder noch einmal mit der App Snapseed und dem Weißabgleich zu berarbeiten. Das Bild bleibt „warm“ wirkt aber etwas cleaner. Finde ich jedenfalls 😉

Step 3:

Mit der App Facetune kommt dann aber auch wirklich der allerletzte Schritt 🙂 Mit dem Einstellungsbereich „Details“ gehe ich über alle Bereiche, die ich gerne etwas hervorheben möchte. In diesem Fall sind das die Ohrringe, Gürtelschnalle, Handycase und Schuhe.

Nice to know

Eine Sache würde ich euch gerne noch zeigen, denn das Thema Helligkeit und Aufhellen ist meiner Meinung nach echt komplex. Mit der App Facetune kann man mit der Einstellung Aufhellen zwar Zähne, Wände, Schränke oder andere Dinge heller/weißer machen, aber will man damit ein gesamtes Bild etwas aufhellen, wird es eigentlich nur grau und verliert Farbe.

Daher finde ich die „Pinselfunktion“ der App Snapseed mega gut. Und zwar gehe ich dann immer auf die Funktion „Belichtung“ dann auf +0,3, je nachdem wie hell/dunkel das Bild ist und streiche dann über das gesamte Bild, um es aufzuhellen. Natürlich geht das ganze auch umgekehrt.

Tipp: Mit der Funktion „Selektiv“ können einzelne Bereiche aufgehellt werden (wenn man z.B einen Schatten im Gesicht hat o.Ä.)

SOOO und jetzt lasse ich euch mal mit den ganzen Apps alleine und wünsche euch ganz viel Spaß beim Herumprobieren. Ich kann damit wirklich Stunden verbringen, mir macht das echt so viel Spaß.

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